Methoden

Wie wir arbeiten

Reinigungsmethoden, Verfahren, Hilfsmittel

Beurteilung und Prüfung der kompletten Anlage

Um für ein Anlagensystem die ideale Lösung für eine sichere und vor allem schelle Reinigung, vor Ort und ohne Demontage der Anlage, zu finden, hat sich die schon 1986 in Schweden entwickelte und bis heute weltweit in den verschiedensten Anlagen bewährte Roboter-Kamera (Color) bewährt. Denn es ist von größter Wichtigkeit den Zustand und Verschmutzungsgrad der Anlage genauestens zu kennen um diese dan dementsprechend zu reinigen um anschließend durch diese eine Qualitätskontrolle (Videoaufnahme) durchführen zu können. Auch hat es sich bewährt (Lebensmittelbereich, Krankenhäuser etc.) vor und nach der Reinigung eine mikrobiologische Untersuchung (MOVC-Messung) durchführen zu lassen, um sicher zustellen das keine gesundheitlichen Mikroorganismen mehr in der Anlage vorhanden sind.


Trockenbürstverfahren


wiremaster

Das Trockenbürstverfahren ist eine rein mechanische Methode um den jeweiligen runden oder rechteckigen Kanal bis hin zu 1000 mm reinigen zu können. Hierfür werden elektrische oder batteriebetriebene Bürsten, die auf einer flexiblen Welle in wahlweiser Länge montiert ist, zum Einsatz gebracht, wobei die Bürsten aus Stahl.- oder Kunststoffborsten (Nylon) sind , die nach dem jeweiligen Durchmesser des Kanal angepasst werden. Die Reinigung beginnt in der Regel am Ende des Kanalsystems und die Bürste arbeitet vorwärts und rückwärts und wird rotierend mit ca. 300 u/min in Richtung Saugquelle (von uns eingesetzter, zusätzlicher Radialventilator ) geführt.

Radialventilator - die 'Staubfalle'


staubfalle

Wie oben beschrieben, wird der durch kräftiges motorenbetriebenes Bürsten gelöste Staub und Schmutz gleichzeitig mittels einer Saugquelle mit wirksamen Filtersystem, dem Radialventilator, abgesaugt. Dieser Ventilator mit einer Mindestsaugkapazität von ca. 8000㎥/h (je nach Anlage auch größer) wird normalerweise in der Luftzentrale (Aggregat) direkt hinter dem anlageneigenen Lüfter oder bei der Hauptverzweigung im Kanal angeschlossen.

Druckluftreinigung mit 'Wiesel'


wiesel

Die Reinigung wird hier mit einer speziellen Reinigungsdüse 'Wiesel' ausgeführt, da diese sich durch ihren flexiblen Anschlußschlauch leicht enge Biegungen und vertikale Steigungen vorwärts schiebt. Die asymmetrische Auslegung der Düse ermöglicht es, durch eine gekonnte leichte Bewegung des Schlauches, diese zur gewünschten Kanalseite zu bewegen um somit gezielt zu reinigen. Das Verfahren ist von sein Handhabung schnell und unkompliziert und das Ergebnis gut, sofern der Belag im Kanalsystem nicht all zuviel Fett enthällt. Die Voraussetzung für eine rationelle Druckluftreinigung ist eine dementsprechende Absaugung, die eine Leistung von mindestens 8000㎥/h haben sollte. Denn bei einer geringeren Kapazität besteht die Gefahr der Staubbildung in den Räumen, wo sich der Kanal befindet. Dieses Verfahren ist auch für kleine Kanäle gut geeignet, in denen Reinigungsbürsten nicht eingesetzt werden können.

Reinigung mit Lanze und Desinfektion

In großen und begehbaren Kanalsystemen kann die Reinigung mit Hilfe einer Glasfaser Lanze, an welcher je nach Größe, Bürsten befestigt sind, ausgeführt werden. Die Lanze wird aber hauptsächlich eingesetzt bei Kanälen mit Innenisolierung und um Desinfektionsmittel in Aerosolform (Schimmel, Pilze, Bakterien) einzusprühen. Wobei hier die Desinfektion das unschädlich machen von Keimen und Mikroorganismen nach der gründlichen Reinigung bedeutet. Hieraus darf man allerdings nicht den Schluss ziehen, das die ausgeführte Desinfektion alle Mikroorganismen tötet, den das ist nur durch eine Sterilisierung möglich, die man natürlich nicht in einem Kanalsystem bewerkstelligen kann. Jedes Mittel hat einen spezifischen Wirkungsbereich, bei dem der Wirkungsgrad an einer bestimmten Art von Mikroorganismen am höchsten ist.

Von uns verwendete Desinfektionsmittel sind folgende:

  • HLC-Presskill
  • HLC-Geruchsbinder mit Desinfektion
  • Chemozid S.
  • Technische Informationen und Datenblätter können Sie gesondert und kostenlos anfordern.

    Reinigung mit der Bürstenmaschine, bzw. dem 'Scrubber'


    scrubber

    Bei diesem System handelt es sich um eine Trockenbürstreinigung, die nicht wie oben beschrieben mit flexiblen Wellen angetrieben wird, sondern er erfolgt rein druckluft.-bzw. pneumatischbetrieben. Auch wird die Reinigungsbürste nicht gedreht, denn dies ist ein oszillierender Bürstenantrieb, welches den Vorteil hat, das alle Innenoberflächen, rund oder eckig, des Kanalsystems gleichzeitig gereinigt werden.

    Hochdruckreinigung mit 'Iltis' und Wasser

    Dieses Verfahren wird vor allem bei der Reinigung von sehr verschmutzten, stark verfetteten Dunstabzugskanälen in Großküchen eingesetzt. Mitunter auch zur Beseitigung von Schimmel, sowie bei der Reinigung von Prozeßlüftungssystemen, wie zum Beispiel bei Dunstabzugstrommeln. Anstelle eines scheren Hochdruckschlauches verwendet man einen sogenannten 'Iltis' mit einer nach hinten konischen Strahldüse, der sich dadurch selbstständig durch den Kanal bewegt. In der Regel lassen sich mit dieser Methode etwa 40 Meter in einem Zug bearbeiten bzw. Reinigen. Dieses Verfahren erfordert eine Spezialtechnik und vorallem eine besondere und sorgsame Vorbereitung, wie z.B. Abdeckung, teilweise Kanalabdichtung, Ablauflöcher anbringen. Letztere sind nötig um einen sogenannten 'Strumpf' zu befestigen, durch den das Abwasser zu den Behältern geführt wird. Durch Erhöhung der Temperatur beim Rücklauf im Kanal auf max. 130°C wird die Wasserzufuhr vom Aggregat gedrosselt und der Durchfluß sollte 17 Ir/min betragen und der Arbeitsdruck darf 118 bar nicht unterschreiten. Ferner sollte das Hochdruckgerät mit einer Heizung (Brenner) und einer Dosiervorrichtung für Desinfektion.-oder Reinigungsmittel ausgerüstet sein.

    Sonstige Verfahren

    Spezielle und für jeden Kunden angepasste und angefertigte Reinigungsverfahren, wie zum Beispiel das Ausfräsen von Kanälen mit mit einer Kettenfräse bei der Fa. Henkel-Klebstoffe in Bobfingen. Bitte sprechen Sie mit uns, es gibt fasst für jede Anlage die geeignete Reinigungsmethode.

    Reinigung von Zentralen Wohnungsentlüftungen

    Mechanische Entlüftungsanlage mit freier Außenluftnachströmung

  • Einsatz in Ein- oder Mehrfamilienhäusern, Wohnblocks und Bürogebäuden
  • Ursache für 'erkrankte Häuser' können verunreinigte Kanäle sein.
  • Ablagerungen in Luftkanälen stellen neben der Tatsache die Luftkapazität herabzusetzten, auch ein hygienisches Risiko dar. Außerdem kann die Leistung des Ventilators erheblich herabgesetzt werden.
  • In geschlossenen Naßzellen besondere Gefahr on Schimmelpilzbildung durch Organische Ablagerungen im Lüftungssystem.
  • Es bieten dem Betrachter manchmal erschreckende Bilder vom Innenleben der Lüftungssysteme: Staub, Schmutz, Schimmelpilz, Bauschutt bis hin zu toten Tieren.

  • Reinigung mit Trockenbürsten

  • Flexible Achse in beliebiger Länge mit Bürstenkopf.
  • Ansetzen eines Absaugventilators über Dach im Freien mit mind. 8.000㎥/h Luftleistung und Fortluftfilter zum Rückhalt von Staubpartikeln in die Außenluft.
  • Die Reinigung der Luftsysteme erfolgt immer vom Ende des Kanalsystems in Luftrichtung zum Ventilator. Somit Verringerung bzw. Verhinderung von Schmutzaustritt in die umliegende Wohnräume.
  • Reinigung sämtlicher Lüftungsgitter bzw. Ventile aus hygienischen Gründen und zur Optimierung der Luftmenge (Luftstrom).
  • Dokumentation des Lüftungssystems vor und nach der Reinigung mit Hilfe einer Roboter-Farbkamera und Aufzeichnung.

  • Reinigungs- bzw. Inspektionsintervall:
    In den o.g. Gebäude, bzw. Objekte sollten erfahrungsgemäß alle 3-5 Jahre die Lüftungssysteme kontrolliert, bzw. gereinigt werden.

    Arbeitsbeispiele

    Vorher/Nachher.